Höhenglücksteig / Klettersteig-Anfängerkurs 25.10.2026
Zahlreiche weitere Touren findet Ihr in unserer Veranstaltungsübersicht!


Höhenglücksteig / Klettersteig-Anfängerkurs 25.10.2026
Zahlreiche weitere Touren findet Ihr in unserer Veranstaltungsübersicht!
Sonntag, 25.10.2026
Abfahrt 09.00 Uhr
Voraussetzungen:
– Trittsicherheit, Schwindelfreiheit
– Mitgliedschaft im DAV, Sektion Amberg
Kursziel/Kursinhalt:
– Handhabung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA)
– Kräfteschonende Fortbewegung
– Einsatz/Verwendung der „Rastschlinge“
– Knotenkunde
– Tourenplanung
Ausrüstung (*kann in unserer Geschäftsstelle gegen Gebühr ausgeliehen werden):
– Klettergurt*
– aktuelles Klettersteigset (Rückrufe der Hersteller/des DAV beachten)*
– Kletterhelm*
– Bandschlinge (60 – 80 cm)*
– HMS-Schraubkarabiner*
– Klettersteighandschuhe
– klettersteigtaugliche Schuhe
Begrenzte Teilnehmerzahl
Max. 6 Teilnehmer
Anmeldung und Auskunft:
per Email beim Veranstalter Christian Stiegler

Am Samstag geht es zeitig los für Viki, Niklas, Maria, Joris und Sina. Um halb Vier in der Nacht starten wir und fahren Richtung Österreich zu unserem Quartier für die nächsten Tage, der Ravensburger Hütte im Lechquellengebirge. Dort will Niklas manchen von uns erste Einblicke in das Alpin-/Mehrseillängenklettern geben und bereits vorhandenes Wissen erweitern. Torsten und Marlene sind schon einen Tag früher los und haben die Zeit genutzt, um den Winterraum der Hütte zu erkunden und erste Klettermeter zu sammeln.
Aufgrund des frühen Aufstehens und glücklicherweise leerer Straßen kommen wir super Richtung Berge und sind sogar eine Stunde früher am Ausgangspunkt in Zug für den Aufstieg. Zuerst teilen wir Seile und Essen auf. Da darf es natürlich nicht fehlen, die Rucksäcke zu wiegen. Man munkelt, dass eine Person (weiblich, 26) das Gewicht nicht wissen wollte, da ohne Seil schon 19kg auf der Wage standen und das Seil aber nun mal noch mit dabei sein musste.
Kurz nach Acht fängt dann das Abenteuer an und wir gehen los Richtung Ravensburger Hütte. Der Weg ist von einigen Schneefeldern bedeckt, aber der Aufstieg ist problemlos machbar. Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden kommen wir bei brütender Hitze an der Hütte an. Für diese Tour hat es der Wettergott wirklich gut gemeint: Es ist jeden Tag Sonne angesagt.
Nach einer kurzen Pause und Stärkung starten wir zu den Spullerplatten für unsere ersten Mehrseillängen.
Zuerst steigt die Dreierseilschaft mit Joris, Maria und Niklas in die Route „Braunbär“ ein. Es folgt die Zweierseilschaft mit Viki und Sina. Durch diese Konstellation kann Niklas das zuhause Geübte nochmals überprüfen und Ratschläge geben.
Nach erfolgreicher Beendigung der Route gehen wir zurück zur Hütte und kochen Abendessen. Kurz nach uns treffen dann auch Torsten und Marlene ein. Bei einem kurzen Pläuschchen bestätigt sich unser erster Eindruck beim Zustieg, dass auf den umliegenden Klettergipfeln noch ziemlich viel Schnee liegt und die Auswahl für zukünftige Touren etwas begrenzt ist.
Nach dem gemeinsamen Abendessen geht es dann endlich ins Bett, um etwas Schlaf nachzuholen. Trotz dass wir den Holzofen kräftig einheizen, bleibt es doch erstaunlich kalt im Winterraum und so sieht man von manchem nur noch das Gesicht aus den Deckenbergen hervorlugen.
Am Sonntag in der Früh entfliehen wir dem Eiskeller auf unsere Sonnenterrasse vor der Hütte. Nach dem gemeinsamen Frühstück gehen wir wieder zu den Spullerplatten, um dort an den Erfahrungen von gestern anzuknüpfen. Dieses Mal aber in anderen Seilschaften: Den Start in den „Bühlerweg“ machen Joris und Viki, darauf folgt die Seilschaft mit Niklas, Maria und Sina.
In einem sind Maria und Sina sich einig: Platten mit kleinen Tritten und winzigen Leisten sind klasse, aber die Wasserrillen sind doof. Trotzdem haben die beiden „Neulinge“ richtig Spaß am Mehrseillängenklettern. Oben angekommen seilen wir uns wieder ab, da am Nachmittag Niklas und Maria nochmal in die Wand einsteigen möchten. Der Rest von uns hat sich zeitversetzt Richtung Hütte aufgemacht, da der ein oder andere etwas mit der Sonne zu kämpfen hatte. Als dann alle wieder an der Hütte sind, kochen wir wieder gemeinsam, heute stehen Falafel mit Kartoffelpüree – und festhalten: Gurkensalat! – auf dem Menü. Ja, es ist dreimal Salat zum Abendessen geplant. Gar nicht schlecht, bei der Hitze auch etwas Frisches dabei zu haben. Gegen 22 Uhr ist dann auch dieser Tag zu Ende.
Am Montag beginnt der Tag für einen Teil von uns ganz entspannt auf unserer Sonnenterrasse, um die ganzen Eindrücke von den vorherigen Tagen wirken zu lassen und etwas Kraft zu tanken.
Torsten, Marlene und Joris schauen zur Luggiwand, den Klettergarten hinter der Ravensburger Hütte, um in „Kraut und Rüben“ einzusteigen. Der Name ist zumindest teilweise Programm und so muss man auch mal kräftig ins Gras greifen – sonst hat die Route einige schöne Kamin- und Verschneidungspassagen zu bieten. Nach den zwei Seillängen treten die Drei den Heimweg an, da sie am Dienstag wieder arbeiten müssen. Viki, Niklas, Maria und Sina bleiben noch einen Tag länger, denn Zitat Hüttenwirt: „Seit‘s ihr Studenten, oder warum bleibt ihr länger als der Feiertag?“.
Nachdem Torsten, Joris und Marlene den Heimweg angetreten haben, machen sich die „Studenten“ auf den Weg zu einer leichten Wanderung zum Einstieg der Roggalspitze, um die aktuellen Bedingungen näher anzuschauen. Für diesen Tag ist ein etwas entspannteres Programm angesagt. Eins kann man sagen, wir hatten Spaß an den Schneefeldern beim Abstieg wieder zurück zur Hütte.
Wieder angekommen, wird schnell der Ofen angeschürt und das letzte gemeinsame Abendessen gekocht: Nudeln mit Frischkäse, Feta, Oliven mit Gorgonzola, Sonnenblumenkernen, Parmesan und Karottensalat – essenstechnisch geht es uns auf jeden Fall gut.
Am Abreisetag klingelt der Wecker um 8 Uhr und wir frühstücken ein letztes Mal gemeinsam auf der Terrasse bei einem traumhaften Ausblick auf den Spullersee. Nachdem wir den Winterraum sauber gemacht haben, steigen wir auch in die Luggiwand ein. Maria und Sina klettern „Kraut und Rüben“, wobei die beiden die Route eher „Kraut und Stein!“ getauft hätten. Viki und Niklas steigen in „Lolek und Bolek“ ein. Nachdem wir uns abgeseilt haben, geht es zurück zur Hütte und die Rucksäcke werden für den Abstieg gepackt.
Gegen 14 Uhr steigen wir vollgetankt mit Sonne und lehrreichen Erfahrungen wieder ab. Fast übersehen wir das Auto, das von einem gelben Pollenschleier begraben ist. Jetzt sitzen wir gerade im Auto und schreiben diesen Tourenbericht. Ich muss sagen, danke für diese tollen Tage und danke auch an die tolle Gruppe, es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht!
Vom 9. bis 12. Juli zog es eine siebenköpfige Gruppe des DAV Amberg ins malerische Salzkammergut. Unter der Leitung unseres Klettersteigtrainers Christian nahmen Thomas, Andi, Stefan, Regina, Angelika und Petra die herausforderndsten Klettersteige der Region in Angriff.
Auf dem Programm standen absolute Highlights, allen voran der spektakuläre Drachenwand-Klettersteig und der extrem sportliche Attersee-Klettersteig. Letzterer forderte die Gruppe gleich zu Beginn, denn der Einstieg ist mit der Schwierigkeit D/E teils sehr anspruchsvoll und verlangte ordentlich Schmalz in den Armen.
Zum krönenden Abschluss am Sonntag wartete auf der Heimreise noch ein echtes Schmankerl, der Grünstein-Klettersteig. Nach dem erfolgreichen Gipfelsieg belohnte sich die Gruppe beim Abstieg mit einem Sprung in den wunderschönen Königssee – die perfekte, herrlich erfrischende Abkühlung nach den strapaziösen Klettermetern.
Bei absolutem Traumwetter und strahlendem Sonnenschein boten sich an allen Tagen gigantische Tiefblicke auf die Alpenseen. Trotz der sportlichen Herausforderungen kam der Spaß nie zu kurz. Die Stimmung im Team war phänomenal, es wurde viel gelacht und jeder Erfolg gebührend gefeiert. Ein rundum perfektes Wochenende voller Adrenalin, Teamgeist und Bergpanoramen!
Wanderung:
Mittwoch, den 12.08.2026
Wir treffen uns um 9:30 Uhr auf
dem Parkplatz beim Hockermühlbad. Wir fahren gemeinsam zum Waldfriedhof in Rosenberg. Von da wandern wir auf den Frohnberg, wo wir gegen 12:00 Uhr ankommen.
Wegen der Urlaubszeit bitte um Rückmeldung per Mail oder Telefon:
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